Die Judo Werte

Der Deutsche Judo-Bund hat insgesamt 10 Werte herausgestellt, die durch Judo in besonderer Weise vermittelt werden können. Um diese werden wir uns als Judoverein auch akzentuiert bemühen. Sie sind deshalb elementarer Bestandteil von jedem Training.

Trotzdem setzen wir – insbesondere bei Kindern – ein gewisses Maß an Kinderstube voraus. Wir erziehen unsere Judoka nicht, wir arbeiten daran, dass aus guten Judoka bessere werden. In diesem Sinne erwarten wir von unseren Judoka, dass sie sich immer um die folgenden Werte bemühen:



Die Geschichte des Judosports

Ein echter Samurai trennte sich niemals von seiner Waffe, denn er erachtete es als unter seiner Würde, Samurai
mit bloßen Händen zu kämpfen. Doch konnten ihm die Kenntnisse des Kampfes mit bloßen Händen auf dem Kampffeld sehr nützlich sein, wenn er entwaffnet wurde. Daher entwickelten sich in Japan sehr früh verschiedenste Kampfstile. Die Kampftechnik war noch recht einfach und umfasste einen kleinen Komplex von Griffen und Würfen, die später in die verschiedenen Jujutsu Schulen aufgenommen wurden. Selbstverständlich war die Anwendung von Faustschlägen und Fußtritten nicht untersagt, doch in der Regel konnte man durch die Rüstung eher der eigenen Hand oder dem eigenen Fuß Schaden zufügen, als dem Gegner. Die Erfinder des Nahkampfes nutzten wirksam alle Besonderheiten in der Bewaffnung des Samurai aus. So konnte man z.B. den Metallring zur Befestigung des Köchers an der Rückseite der Rüstung als bequemen Handgriff bei der Ausführung eines Wurfes nutzen.

Der Beitrag des Judo zur Erziehung von Prof. Jigoro Kano

(Diese Rede wurde von Prof. Jigoro Kano am 10 August 1932 an der University of Southern California in Los Angeles gehalten, anlässlich der 11. Olympiade bei der über 200 Judoschüler überwiegend aus der Region um Los Angeles mit Jigoro Kano eine Judo Demonstration vorführten. Das erste mal, das Judo an den olympischen Spielen gezeigt wurde.)

Jogiro Kano

Gedanken zum Thema Randori von Wolfgang Hofmann

Wolfgang Hofmann, Olympiazweiter 1964 in Tokio, hat bereits Anfang der 70er Jahre in seinem Buch Judo den Randoribegriff trefflichst beschrieben und dies sollte man sich einfach nochmal ins Gedächtnis rufen.

Auf was es ankommt...

In einem 1982 geführten Interview wurde Nakayama Masatoshi, 10 Dan im Shotokan Karate, einmal gefragt, was er Kampfsporttreibenden gerne mit auf den Weg geben würde. Er antwortete:

Leitfaden zum richtigen Verbeugen

Ein Teil der Judoetikette, das REl, ist eine Tradition, welche den Respekt und die Disziplin widerspiegelt, die unseren einzigartigen Sport durchdringt. Deshalb sollte dieser Leitfaden respektvoll befolgt werden. Alle Verbeugungen im Stand sollen die Hände an den Oberschenkeln liegen und beim Verbeugen nach unten fahren. Berühren diese dann die Kniescheiben ist es tief genug.