Training mit Top Stars und Workshops

Das waren die Aktionen anlässlich des Judo-Jubiläums am Wochenende in Offenburg.

Für etliche Judoka des JC Efringen-Kirchen begann das neue Jahr 2016 am Sonntag, 17. Januar, in Offenburg gleich mit einem Highlight: Zunächst war im dortigen Dojo aus Anlass von „60 Jahre Judo in Baden und Württemberg“ ein Training mit Top Stars für Kinder und Jugendliche angesagt. Rund 70 junge Judoka aus allen Teilen der beiden Verbände ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen, darunter auch 12 Jungen und Mädchen aus unserem Verein, wobei die Altersspanne von der U12 bis zur U18 reichte. Geleitet hat das Training Dino Pfeiffer aus Ettlingen, unter anderem dreifacher Deutscher Meister der Männer und Europameister U23 im Jahr  2010. Er zeigte eine Handlungskette, aufbauend auf seinem Spezialwurf O-soto-gari, die im Wettkampf sehr wirkungsvoll sein kann. Sein Trainerteam, darunter auch die Sportmanagerin des Badischen Judo-Verbandes, Esther Drotler, die selbst eine erfolgreiche Kämpferin ist, stand als Ansprechpartner zur Verfügung. Unsere Judoka waren mit großem Eifer dabei und trainierten auch mit zahlreichen Partnern anderer Vereine. Am Boden zeigte Pfeiffer den nach Andreas Tölzer benannten Umdreher, der sich auch für Kinder und Jugendliche gut eignet, wie sich herausstellte. Klar, dass am Ende alle nicht nur ein Autogramm des Top-Kämpfers holten, sondern ihn auch auf dem Judoanzug und im Pass unterschreiben ließen. Am Ende waren sich auch die zahlreich mitgekommenen Eltern einig, dass sich die Reise nach Offenburg wahrlich gelohnt hat.

Für die mitgekommenen Trainer Tina Fredrich, Marc Hunzinger und Herbert Frey waren diese ersten zwei Stunden, die auch ihnen etliche neue Impulse gaben, nur der Auftakt: Sie nahmen am Nachmittag an den sehr gut besuchten Workshops zur Trainingsmethodik teil. Dabei standen praktisch alle auf der Matte, die im Badischen und Württembergischen Judo Rang und Namen haben. Der angekündigte Lehrreferent des Deutschen Judobundes, Ralf Lippmann, ließ sich aus persönlichen Gründen jedoch leider kurzfristig entschuldigen. Aber auch die Einheiten mit den Lehrreferenten aus Württemberg und Baden, Thilo Gold und Stefan Saueressig, waren sehr gewinnbringend – und auch enorm schweißtreibend. Denn unter anderem ging es um Zweikampfspiele sowie um Trainingsformen zur Verbesserung der aeroben sowie anaeroben Ausdauer. Intensiv widmete man sich auch der meist etwas vernachlässigten Trainingsform des Tandoku renshu (Trainieren ohne Partner). Am Ende gab es nicht nur für die Referenten anhaltenden Applaus, sondern auch für das Badische Judo-Urgestein Franz Zeiser, dem der Präsident des Badischen Judo-Verbandes, Wolfgang Drissler sowie der Ehrenpräsident Norbert Nolte die Urkunde zum achten Dan überreichten.